2007 wurden u.A. teils mehrfach wöchentliche Veranstaltungen, z.B. Mahnwachen und Protestkundgebungen direkt vor Ort und in der Innenstadt Flensburgs abgehalten. Im Gegenzuge versuchten die Familie Paulsen und ihre Freund_innen durch Bedrohung und Einschüchterung von Aktivist_innen die Proteste zu verhindern.

    Dazu ein kleiner Einblick in Auszüge aus Erlebnisberichten...

 

26. Juli 2007
MAHNWACHE VOR DER "PELZFARM PAULSEN"
("Aktion für eine "Pelz"-freie Stadt")
Veranstaltungsort: Harrisleer Umgehungsstrasse 1, Harrislee bei Flensburg

   

...9 Aktivist_innen, 2 "Paulsens" samt Anhang, 3 Einsatzwagen und grosser Aufruhr! Nachdem die örtliche Presse der Moin Moin erstmals weggefahren war und auch keine Polzei mehr vor Ort war suchte ein Jugendlicher "Sascha" wutentbrandt Kontakt zu den Aktivist_innen und brüllte:

" ihr wisst garnich was die Viecher alles anrichten können"
"...ihr wart auf unserem Grundstück und habt die Nerze freigelassen ...und wir müssen sie jetzt suchen" [*piiiiiep*].

Kurz darauf folgten 3 Einsatzwagen der Polizei und zusammen mit 2 Beamten beging Herr Sven Paulsen (der Sohn von Marion Paulsen) sein Grundstück. Vorne an der Straße fingen "sein Anhang" und später auch er an die laut Beschuldigung "3 freigelassenen Nerze" mit Stöckern im Gebüsch zu suchen.

Die Presse fuhr wieder vor, um die Tatsachen und das Spektakel festhalten zu können, diesmal die Moin Moin und die S-HZ. Die Polizeibeamten teilte nach einer Stunde der Veranstaltungsverantwortlichen (genauer Wortlaut) mit:

"...es kann natürlich Zufälle geben, das mögen wir nicht beurteilen (!)..."
"...allerdings sollte es nochmals zu einem Zwischenfall kommen
-egal von welcher Seite- steht ihre Glaubwürdigkeit in Frage!"

 

 

letztmals aktualisiert 11/2010