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2007 wurden u.A. teils mehrfach wöchentliche Veranstaltungen, z.B. Mahnwachen und Protestkundgebungen direkt vor Ort und in der Innenstadt Flensburgs abgehalten. Im Gegenzuge versuchten die Familie Paulsen und ihre Freund_innen durch Bedrohung und Einschüchterung von Aktivist_innen die Proteste zu verhindern. Dazu ein kleiner Einblick in Auszüge aus Erlebnisberichten... |
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09. August 2007 An dem wohl heisstesten Tag der letzten Wochen zogen die Aktivist_innen zu dritt zum geplanten Ort. Kurze Zeit später gesellten sich weitere 7 Menschen dazu, um die Demonstration zu unterstützen. Nach 3 Stunden ungefähr fuhr erneut die Polizei vor und wieder gab es Aussagen derer folgendes Wortlautes:
"...soviele Zufälle kann es garnicht geben..." "...sie sind die verantwortliche Person und haben Pflichten warzunehmen ggf auch bei Verstoss gegen sie zu haften..." "...es sind erneut Nerze freigelassen worden..." "...es wurden 3 Personen gesehen, die vom Wald aus zum Gelände sind und auf dieses gegangen sind..." "...wir prüfen nun ob wir Beweise finden. Und da sie für die Veranstaltung und somit auch für die Gäste dieser Veranstaltung verantwortlich sind, kann es zu einem Auflösen der heutigen und mit Einschränkungen oder Verbot kommender kommen" "...ihre Glaubwürdigkeit steht sicher in Frage..."
Später im Gespräch revidierten sie die Anzahl der "Täter_innen" und nun hiess es es wären 4 Menschen auf das Gelände gegangen und hätten Käfige geöffnet um die Nerze freizulassen. Sie bestanden darauf sich objektiv zu verhalten und fotografierten die Beteiligten der Mahnwache. Die Beamten waren desweiteren nicht bereit auf Anfrage ihre Dienstnummer etc. vorzuweisen, gar das Bildmaterial zu löschen. Aussage einer betroffenen Person: "[...] ohne rechtliche Grundlage (z.B. konkrete Ermittlungen) eine Person aus einer angemeldeten Kundgebung heraus. Auch nach Rückfrage und Aufklärung über die rechtliche Situation sowie der Aufforderung das Bild von der Kamera zu löschen kam keine angemessene Reaktion. Weder klärte er über den Hintergrund noch über die rechtliche Grundlage auf und verweigerte das Löschen des Bildes. Daraufhin forderte ihn die betroffene Person auf sein Handeln zu protokollieren und sich durch seine Dienstnummer zu identifizieren. Beides verweigerte er. Erst nach mehrmaliger Aufforderung nannte er seinen Namen und Dienststelle. [...]"
Herr Paulsen versucht offensichtlich die Veranstaltung zu sabbotieren, um so zu versuchen, die abgehaltenen Mahnwachen vor seiner "Farm" zum Erliegen zu bringen. Er trifft Aussagen die haltlos sind und die Polizeieinsätze und Sanktionen rechtfertigen sollen. Dass hierbei nicht Aussage gegen Aussage steht, lässt sich nachvollziehen, wenn bemerkt wird wie Beschuldigungen angenommen werden ohne sie zu prüfen oder in Frage zu stellen. |
letztmals aktualisiert 11/2010